Gnadenkirche Legden

Am Mühlenbach mitten im Wohngebiet liegt die evangelische Gnadenkirche. In den 1950er Jahren von Heimatvertriebenen erbaut, wurde sie 2016 von innen neu gestaltet und hat einen funktionstüchtigen Anbau mit Küche, Garderobe und behindertengerechten Toiletten erhalten. Auch der Außenbereich wurde neu angelegt und die Kirche verfügt nun über einen barrierefreien Zugang. Klein und fein bietet sie alles, was ein einladender Ort des Glaubens und Lebens braucht.

In der Gnadenkirche finden zweimal monatlich Gemeindegottesdienste statt, dazu an besonderen kirchlichen Festtagen: 1. Advent, Heiligabend, Karfreitag, Ostersonntag, Pfingstsonntag und Erntedank. Ausserdem feiern wir hier viermal im Jahr eine Andacht nach Taizé.  

Das gibt es bei uns ...

Mit dem Neubau ist auch das Gemeindeleben in die Gnadenkirche neu erwacht.

Regelmäßig treffen sich hier

- der Aktivkreis Legden (nach Absprache)

- der Frauenabendkreis ofvline,

- die Männerkochgruppe,

- eine Konfirmandengruppe.

Dazu gibt es einmal im Monat das Gemeindefrühstück im Pavillon von St. Josef.

An regelmäßigen Veranstaltungen gibt es

- 4 mal im Jahr unsere Andachten nach Taizé

- 3 mal im Jahr am Sonntag unsere Abendfantasien

- einmal im Jahr unser Weihnachtsbaumschmücken.

Wir freuen uns auf Sie!

Was war...

Ein Haus aus lebendigen Steinen

„Petrus“ war an diesem Tag nicht unser bester Freund. Schon am Morgen schüttete es Bindfäden, und das tapfere Helferteam wurde nass bis auf die Knochen. Als um halb drei der Gottesdienst begann, hatte er zumindest kurzzeitig ein Einsehen.

„Lebendige Steine“ hieß das Leitwort in Anlehnung an ein Bildwort aus dem 1. Petrusbrief, das deutlich machen sollte: so wünschenswert einladende und zeitgemäße Versammlungsorte für die Gemeinde sind – noch wichtiger sind die Menschen, die diese Mauern mit Leben füllen. So wurden auch die Steine, die in der Kirche verstreut auslagen, am Ende an die Gottesdienstbesucher verteilt – verbunden mit dem Wunsch, ihnen einen Platz in ihrem Leben zu geben.  Alle Besucher zeigten sich angetan vom neuen „Gesicht“ und den neuen Räumlichkeiten der Kirche. Auch Architekt Reinhold Eversmann, der den Umbau begleitet hat, zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Stellvertretend für den Aktivkreis befand Silke Kemp stolz und glücklich, die Gnadenkirche habe nun „alles, was eine Kirche braucht, um ein einladender Ort des Glaubens und Lebens zu sein.“ Und sie wünschte, dass die Kirche „ein offener Ort der Begegnung wird. Der Begegnung mit Gott und miteinander. Für Suchende und Glaubende jeder Konfession.“

Im Anschluss an den Gottesdienst überbrachte Superintendent Joachim Anicker die Glückwünsche des Kirchenkreises, der den Anbau befürwortet und finanziell unterstützt hat. In seinem Grußwort erinnerte er an die zurückliegenden Diskussionen über die Zukunft der Gnadenkirche und zeigte sich erfreut über die Neubelebung des Gemeindelebens in Legden. Auch Bürgermeister Kleweken beglückwünschte die Gemeinde zu ihren neuen Räumlichkeiten und verband damit für das kulturelle Leben im Ort die Hoffnung, dauerhaft einen neuen, attraktiven Standort zu gewinnen. Als Ersatz für die gefällte Zierkirsche versprach er der Gemeinde nach Wunsch einen neuen Baum zu pflanzen. Diakon Josef Honermann verband die Glückwünsche der katholischen Gemeinde mit dem Appell, als Christen aller Konfessionen gemeinsam „lebendige Steine“ in der Welt zu sein und die ökumenischen Kontakte weiter zu intensivieren.

Dann wurde gefeiert. Dem Regen zum Trotz, der inzwischen leider wieder eingesetzt hatte. Und das Programm ließ keine Wünsche offen. Endrik Thier verzauberte nicht nur die kleinen Besucher, und auch das Duo „Brieden und Waschk“ bot beste Unterhaltung für Jung und Alt. Nach einem musikalischen Gruß der Legdener Chorgemeinschaft spielte schließlich die Feuerwehrkapelle klanggewaltig in der Kirche auf. Zum ersten Mal in 62 Jahren, wie sich herausstellte... und alle, die es miterlebt haben, waren sich einig: bis zum nächsten Mal sollte es nicht wieder so lange dauern.

Es war einmal ein Weihnachtsbaum...

Am 4. Advent war die Gemeinde in Legden erneut eingeladen, den Weihnachtsbaum in der Kirche zu schmücken. Und erfreulich viele kamen in die Gnadenkirche … doch bereits das Aufstellen des Baumes gestaltete sich diesmal als besondere Herausforderung. Wegen seiner stattlichen Größe musste er mit Axt und Motorsäge bearbeitet werden. Und auch der vorhandene Baumständer erwies sich als wenig standfest.

Doch mit Geschick und Erfindungsgabe war der Baum schließlich aufgerichtet und wurde gemeinschaftlich mit Kugeln, Strohsternen und Kerzen geschmückt. Die Krippe wurde ebenfalls mit viel Liebe aufgebaut. Und bei frischen Waffeln und Getränken konnte sich jeder zwischendurch stärken. Zum Abschluss des schönen Nachmittages wurde gemeinsam musiziert und gesungen.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer. Wir freuen uns schon heute auf das nächste Weihnachtsbaumschmücken!!!

Der Aktivkreis Legden

Hoch hinaus

Genau so muss ein Ferientag sein! Am 3. August machten sich mehrere Familien aus Legden und Umgebung auf den Weg in den Kletterwald Ibbenbüren. Entstanden war die Idee aus einer Initiative des neu gegründeten Frauenkreises Legden „ofv-line“.

Heiß war es und auch die Wespen plagten uns ziemlich, aber der guten Laune tat das keinen Abbruch. Um 11.30 Uhr traf man sich in Legden an der Kirche, von wo es im Konvoi nach Ibbenbüren ging. Zunächst gab es dort ein Picknick und wir staunten nicht schlecht, was so mancher da gebacken, gebraten, geschnippelt und eingepackt hatte.

Nach dem Verteilen und Anlegen der Klettergurte gab es eine Einweisung, und dann wagte man sich hoch hinaus. Während der eine oder andere noch näher am Boden blieb, wagten sich vor allem die Jugendlichen schnell in die Höhen. So war für jeden Kletteranspruch was dabei.

Als wir uns nach drei Stunden Kletterzeit am Ausgang wieder trafen, war für alle 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer klar: Sowas wollen wir wieder mal machen! An die Organisatorinnen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Mit Posaunen und pikanten Häppchen in die Ferien

„Wenn einer eine Reise tut…“, hieß es am ersten Sonntag in den Sommerferien in der Gnadenkirche. Der Gottesdienst ging der Frage nach, was eigentlich so reizvoll am Reisen ist und was wir dabei erleben können.

Der Posaunenchor spielte unter der Leitung von Josef Gebker sommerlich gelaunt auf, anschließend ging es draußen vor der Kirche munter weiter. Eine engagierte Handvoll Ehrenamtlicher hatte ein köstliches Buffet mit Fingerfood vorbereitet. Für jeden Geschmack etwas dabei und alle ließen sich ´s schmecken. Schöne Ferien!

Neue Krippe für die Gnadenkirche

Eine Kirche ohne Krippe? Das geht gar nicht, waren sich alle im Aktivkreis einig. Tatsächlich stellten wir irgendwann im Herbst fest, dass im Keller der Gnadenkirche zwar noch einen Stall eingelagert war, Figuren gab es jedoch nicht mehr dazu. Dies hat sich nun geändert.

Der Stall wurde aufgearbeitet, neue Figuren angeschafft, und drei Tage vor Weihnachten wurden bei Punsch und  Plätzchen die Krippe aufgebaut und der Baum geschmückt.  Den beteiligten Kindern und Erwachsenen hat die Aktion viel Spaß gemacht. Und das Urteil anschließend war einstimmig: „So stimmungsvoll und schön, sah die Gnadenkirche schon lange nichtmehr aus.“