Christuskirche und Dorothee-Sölle-Haus

Die Christuskirche vis a vis zum neuen Kulturquadrat Ahaus ist die älteste Kirche unserer Gemeinde. Hier laden wir jeden Sonntag und an allen kirchlichen Festtagen um 10.30 Uhr zum Gottesdienst ein. Einmal im Monat feiern wir einen Mitmach-Gottesdienst für Jung und Alt.

Das Dorothee-Sölle-Haus ist das Zentrum unseres Gemeindelebens in Ahaus und Umgebung. Hier treffen sich regelmäßig die unterschiedlichsten Gruppen & Kreise, vom Bibelkreis bis zur Nähwerkstatt (nicht nur) für Flüchtlinge, Jugendtreff bis zum Seniorenkreis...

Der Gemeindesaal mit Bühne bietet Raum für Veranstaltungen, Feste und Feiern. Er ist auch für private Anlässe zu mieten. Informationen erhalten Sie in unserem Gemeindebüro.

Im Dorothee-Sölle-Haus finden Sie auch unser Gemeindebüro und die Büros von Pfarrerin Heike Bergmann und Pfarrer Olaf Goos

Was war...

Wege zu Gott - Glaskunst für die Christuskirche

"Endlich!", werden etliche sagen. Endlich verschwindet das schmucklosen Rundfenster über dem Eingang der Christuskirche. Vier ausgesuchte Glaskünstler aus dem Bundesgebiet waren im Sommer 2018 eingeladen einen Entwurf abzugeben, der der exponierten Lage der Christuskirche am neuen Kulturquadrat Rechnung trägt. Anfang Oktober trat das Preisgericht aus Gemeindemitgliedern, Kirchenvertretern und Kunstverständigen zusammen.

Die Jury empfahl den Entwurf der jungen Glaskünstlerin Lea Schulz-Dievenow aus Vlotho. Mitte Oktober hat die Künstlerin ihren Entwurf auch der Gemeinde vorgestellt. Zentral ist darin das christliche Kreuz zu erkennen, das dynamisch geschwungen das Fenster unterteilt. Um das Kreuz herum gruppieren sich goldene und silberne Kreise, die an das Logo der Gemeinde erinnern.

Erhebungen und Vertiefungen im Glas weisen zugleich auf die Höhen und Tiefen auf dem Lebens- und Glaubensweg jedes Menschen und der Gemeinde hin. So steht für die Künstlerin selbst auch ihr Werk unter dem Thema „Wege zu Gott“.

Das Presbyterium hat einstimmig beschlossen, den Entwurf anzunehmen und ihn in die Tat umzusetzen.  Erfreulicherweise liegt aus der Gemeinde bereits eine Finanzierungszusage zu, so dass mit der Ausführung hoffentlich bald begonnen werden kann.

Wir werden dies zum Anlass nehmen, unsere Kirche dann auch richtig schön zu machen. Sie hat dringend neue Farbe nötig, vor allem innen. Auch Teile der Beleuchtung in der Kirche müssten erneuert werden. Spenden sind uns dabei herzlich willkommen!

Das Presbyterium

Fröhliches Wiedersehen nach 50 Jahren

Christa, bist du ´s?“ – „Erika?!“ – Zunächst fragende Blicke, dann zwei strahlende Gesichter und herzliche Umarmungen. Vor 50 Jahren war man gemeinsam konfirmiert worden. Und für so mache war es erstes Wiedersehen nach all der langen Zeit. Entsprechend groß war die Freude.

21 Konfirmandinnen und Konfirmanden der Jahrgänge 1966 – 1068 waren der Einladung zur Feier ihrer Goldenen Konfirmation gefolgt. Im Gottesdienst wurde ihnen nach dem Abendmahl das Konfirmationskreuz in Gold verliehen. Damit verband sich der Wunsch im Kreuz auch auf ihrem weiteren Lebensweg Christus und seine Liebe zu erkennen.

Als Ehrengast konnten die Jubilare in ihrer Mitte Pfarrer Dieter Stork begrüßen. Er hatte seinerzeit die Jungen und Mädchen in Schöppingen konfirmiert und war zu diesem Tag mit seiner Frau Ingrid aus Bünde angereist. Sein Grußwort geriet zum eindrücklichen Aufruf zur Barmherzigkeit in einer oft unbarmherzigen Welt.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde mit einem Glas Sekt auf das Wiedersehen angestoßen. Danach wurden bei Suppe, Kaffee und Kuchen eifrig alte Bilder betrachtet und Erinnerungen aufgefrischt. Dabei wurde in vielen Erzählungen auch deutlich, dass es die evangelischen Jungen und Mädchen damals oft nicht leicht hatten. Wie gut, dass sich in dieser Hinsicht die Zeiten geändert haben.

Olaf Goos

Deutsch-Iranische Begegnungstag

 Der Epheserbrief  hält der heutigen Gesellschaft einen Spiegel vor: Menschen ganz unterschiedlicher Abstammung, Kultur und Sprache trafen auch in den Städten des globalisierten Römischen Reiches im ersten Jahrhundert aufeinander. Der Autor des Epheserbriefes mahnt sie zu Frieden und Einmütigkeit inmitten der unüberschaubaren, multikulturellen Welt, denn er sieht sie vereint im Namen Jesu:„So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen“ (Eph 2, 19).

Erster Gemeindeausflug mit dem Fahrrad

Bis Freitag lag erst eine Anmeldung vor. Doch am Ende waren es immerhin 13 Gemeindeglieder, die sich bei freundlichem Wetter mit ihren Fahrrädern vor der Kirche versammelten. Darunter manche Kurzentschlossene, die erst im Gottesdienst von der geplanten Tour erfahren hatten.  Über Düstermühle und Asbeck ging es gemütlich nach Heek zur Magdalenenkirche, wo wir mit Kaffee und Kuchen erwartet wurden, bevor wir gestärkt den Rückweg antraten. In Ahaus wieder angekommen, konnten alle stolz auf 43 selbstgefahrene Kilometer zurückblicken, und wir waren uns einig: Premiere gelungen. Fortsetzung folgt.

Nähwerkstatt für Flüchtlinge eröffnet

Eine bunte Patchwork-Decke ist sie schon – unsere Nähwerkstatt für Flüchtlinge - und ein schönes Beispiel dafür, wie ein Projekt entstehen kann, wenn viele ihren „ Stoff“ dazugeben.

Angefangen hat es mit der Fahrradwerkstatt, als dort auch  drei Nähmaschinen gespendet wurden. Was sollte man damit anfangen?  Ein ehemaliger Flüchtling aus dem Iran bot sich an, die Maschinen zu überprüfen. Und siehe da, zwei von dreien funktionierten einwandfrei.

Pfarrer Goos  bot einen Raum im Dorothee-Sölle-Gemeindehaus an und war im Gespräch mit einer Schneidermeisterin. Im Integrationsdienst des Caritasverbandes wurde ein Projektantrag für eine „Nähwerkstatt für Flüchtlinge“ formuliert, ein Spender war in Aussicht. Doch die Schneidermeisterin musste aus gesundheitlichen Gründen vorerst absagen. Eine neue wurde gesucht – und gefunden.

Der Verein „ Erlebnis Technik e.V.“ überwies eine großzügige Spende über  900.- ¤, von der drei neue Nähmaschinen gekauft werden konnten. Der Verkäufer  gab ein gleiches, gebrauchtes Modell als Spende hinzu. Die Christus-Kirchengemeinde finanzierte ein Startset von Stoffen, Scheren, Garnen und dergleichen.

So konnte am 10. November die Nähwerkstatt  beginnen. Unter der Leitung von Frau Doris  Blömer-Thesing  kamen fünf junge Frauen aus Afghanistan, Bangladesch, Eritrea ( 2) und Nigeria zusammen, um mit unterschiedlichen Vorkenntnissen ihre Nähkünste zu erlernen, zu erweitern oder auch sich gegenseitig zu helfen, immer dienstags von 10-11.30 Uhr im Dorothee-Sölle- Gemeindehaus. 

Auch Sie, liebe Leserin, lieber Leser, können Ihr Stückchen „ Stoff“ dazu beitragen. Nein, Sie brauchen sich nicht gleich an die Nähmaschine zu setzen. Es reicht, wenn Sie uns mit einer Spende unterstützen, damit wir im wahrsten Sinne „ Stoff“ für unsere Nähwerkstatt kaufen können, und diese hoffentlich – wie die Fahrradwerkstatt – zu einer Erfolgsgeschichte werden kann. ((Kontoverbindung: Ev. Christus-Kirchengemeinde Ahaus, IBAN: DE79 4015 4530 0026 0003 56; Bic: WELADE3WXXX, Stichwort „Nähwerkstatt für Flüchtlinge“)

Ute Lainck-Kuse